Der Kongress  ZUKUNFT HANDWERK bringt am 04. und 05. März 2026 in München Politik, Betriebe und Praxis zu den zentralen Zukunftsfragen der Branche zusammen. Das Programm auf dem Messegelände München

Wie gelingt  Zukunft im Handwerk? Der Kongress  ZUKUNFT HANDWERK bringt am 04. und 05. März 2026 in München Politik, Betriebe und Praxis zu den zentralen Zukunftsfragen der Branche zusammen.

Wie bleibt ein Handwerksbetrieb zukunftsfähig? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz im Alltag? Und wie gelingt es, Betriebe erfolgreich an die nächste Generation zu übergeben? Antworten auf diese Fragen stehen im Mittelpunkt von ZUKUNFT HANDWERK am 04. und 05. März 2026 auf dem Messegelände München (ICM). Der Kongress bringt Handwerksbetriebe, Organisationen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammen und setzt programmati­sche Schwerpunkte auf der Bühne.

Politischer Auftakt: Wie viel Rückenwind bekommt das Handwerk?

Den politischen und inhaltlichen Auftakt bildet die offizielle Eröffnung am Mittwochvormittag. Unter dem Leitthema „Stolz, im Handwerk zu gestalten“ eröffnen Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, sowie Dr. Markus Söder, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, den Kongress. In der anschließenden Podiumsdiskussion „Wir machen Karriere mit Gefühl“ diskutieren sie gemeinsam mit Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Schirmherrin von ZUKUNFT HANDWERK 2026 (Mittwoch, 4. März 2026, 10:00–11:30 Uhr, ICM Saal 14b, IKK classic Bühne). Im Anschluss daran folgt ein Austausch mit Siegerinnen und Siegern der Euroskills 2025 mit Katherina Reiche und Jörg Dittrich.

Zwischen Praxis und Haltung: Was Betriebe jetzt nach vorne bringt

Am Nachmittag rückt die betriebliche Praxis in den Fokus. In der Keynote „Der neue Azubi heißt KI – und arbeitet in jedem Gewerk“ zeigt Christoph Krause vom Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk, wie Künstliche Intelligenz bereits heute Angebote schreibt, Baustellen dokumentiert und Abläufe organisiert und damit spürbar Zeit im Betrieb freimacht (Mittwoch, ab 14:00 Uhr, IKK classic Bühne). Direkt im Anschluss werden beim Inklusionspreis „Inklusion im Handwerk“ Betriebe ausgezeichnet, die zeigen, wie Vielfalt und Fachkräftesicherung zusammengehen (Mittwoch, 14:30 Uhr).

Mit Blick auf Selbstverständnis und Zukunftsoptimismus der Branche folgt die Diskussionsrunde „Stolz, stolzer, Handwerk. Warum wir so zuversichtlich sind und was Deutschland von uns lernen kann“. Mit dabei sind unter anderem Katja Lilu Melder, Gefahrenstoffsaniererin, Betriebsinhaberin, Meisterin und Bundesvorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk, Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Autor und Wirtschaftswissenschaftler, sowie Lea Wagner, Bäcker- und Konditormeisterin und Handwerks-Influencerin. Gemeinsam diskutieren sie, warum das Handwerk weit mehr ist als ein stabiler Wirtschaftsfaktor – und welche Rolle es für Innovation, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Resilienz spielt (Mittwoch, ab 15:00 Uhr).

Den Schlusspunkt des ersten Kongresstages auf der IKK classic Bühne setzt der Wettbewerb „Der Pitch im Handwerk“, bei dem Handwerkerinnen und Handwerker ihre persönlichen Erfolgsgeschichten und innovativen Lösungsansätze präsentieren – von Nachfolge über Fachkräfte bis hin zu KI und Nachhaltigkeit (Mittwoch, 15:45–17:00 Uhr).

Führung, Fachkräfte, KI: die entscheidenden Stellschrauben

Der zweite Kongresstag knüpft thematisch an und vertieft die Zukunftsfragen. Mit der Keynote „KI – die Jahrhundert-Chance“ ordnet Bilal Zafar, Speaker und Autor, die Bedeutung Künstlicher Intelligenz für Wirtschaft, Gesellschaft und das Handwerk ein (Donnerstag, 5. März 2026, ab 10:05 Uhr, ICM Saal 14b, IKK classic Bühne).

Im Anschluss steht die Unternehmensführung mit Fokus auf Nachfolge und Übergabe im Mittelpunkt. Praxisnahe Einblicke geben Katharina Wieland, Zimmerin und Bauingenieurin sowie Geschäftsführerin einer Zimmerei-, Dachdeckerei- und Blechnerei, sowie Christian Philipps, Konditormeister, Bäcker und Markenbauer von „360° LAIB“. Es folgt eine weitere Podiumsdiskussion zum Thema Fachkräftesicherung und Talente, die sich mit neuen Wegen in Recruiting, Ausbildung und Mitarbeiterbindung befasst (Donnerstag, ab 11:00 Uhr). Wie gewinnt man heute die richtigen Fachkräfte und begeistert junge Menschen für das Handwerk? Darüber diskutieren Tobias Böse (#dasbestamhandwerk), Daniel Michailidis (Macher Festival GmbH, The Real Life Guys) und Martin Vögel (Vögel GmbH, Markenbotschafter ZUKUNFT HANDWERK 2026) – praxisnah, inspirierend und mit Blick auf die Zukunft.

Foto: München Kultur copyright
Bundes-Wirtschaftsminister Dr. Habeck und Ministerpräsident Dr. Söder auf dem Podium,Zukunft Handwerk 2024, C: Beate Obermann
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