Was sagen andere Experten zur Krise?

Dr. Josef Kaesmeier, Chefvolkswirt Merck Finck & Co., Quelle Pressestelle

Dr. Josef Kaesmeier, Chefvolkswirt der Merck Finck & Co, schätzt die Lage so ein: „Die Erfahrung von 2007 hat gezeigt, dass es niemandem gut bekommt, wenn ein wichtiger Marktteilnehmer Pleite geht. Das gilt für eine Bank genauso wie für einen Staat, auch wenn es formal keinen Bankrott gibt. Der Wille zum Schuldenabbau allein ist noch nicht die halbe Miete.

 

Die Griechen wissen schlicht nicht, wie sie das Geld sparen sollen, wo zudem dort nun auch die Rezession stärker ausfallen wird. Die gleiche Misere zeigt sich in den USA: Unentwegt Geld zu drucken, entschärft zwar die Situation für das erste; es löst aber das Dilemma nicht, sondern verschärft es langfristig nur. Bei den Aussichten für die finanzpolitischen Krisenherde sind wir eher pessimistisch.“

 

Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG, sieht die Situation als sehr ernst an. „Wir gehen davon aus, dass die Eurozone in ihren heutigen Grenzen auch weiterhin Bestand hat. Dies sieht er nur mit funktionsfähigen Kontrollmechanismen in „Euroland“.

 

Welche Anlagen sind in stürmischen Zeiten sicher? Dazu befragte Obermann presse Finanzexperten und hat für Sie Trends ermittelt. Dabei waren Experten aus Banken, unabhängige Vermögensberater und Volkswirte.

 

GABRIELE MÜNTER Bildnis Marianne von Werefkin, 1909 Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden. Mark Twain

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