Trend 3: Finanzexperten raten zur Streuung des Vermögens mit verringerten Risiken oder zu Anlagen in Sachwerten

Die befragten Finanzexperten raten dazu, das Vermögen in einem Portfolio auf jeden Fall breit zu streuen. Trend ist dabei die Konzentration auf Sachwerte aufgrund der steigenden Inflation. Dazu zählen Gold, Immobilien, aber auch Fonds und teilweise noch Aktien. Auch Wolfgang Vogt, Pressesprecher Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg rät: „Die Krise allein sollte nicht dazu führen, hektisch umzuschichten. Gerade in diesen bewegten Zeiten ist es neben der Streuung des Vermögens über verschiedene Anlageformen hinweg jedoch grundsätzlich wichtig, flexibel zu bleiben.“



Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG

Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG, streut das Portfolio ebenfalls auf verschiedene Klassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Dadurch könnten negative Entwicklungen ausgeglichen werden. Dennoch gibt es Unterschiede in der Streuung und nicht alle Berater wollen sich auf eine feste Größe festlegen oder auf bestimmte Werte. Konkrete Hinweise gibt Stephan Bott,  

Er empfiehlt eine breite Streuung des Gesamtvermögens unserer Kunden auf unterschiedliche Anlageklassen, wie beispielsweise Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien. Auf diese Weise können negative Entwicklungen in einer durch positive Beiträge einer anderen Anlage ausgeglichen werden. Die Frage, welche Anlageklassen in einem Anlagekonzept berücksichtigt werden sollen, stimmen wir individuell mit jedem Kunden ab. 

Regionaldirektor Stephan Bott vom Büro für Deutsche Vermögensberatung in München, Foto Pressestelle Bott

Regionaldirektor Stephan Bott vom Büro für Deutsche Vermögensberatung in München nutzt dafür ganz konkret ein bewährtes Konzept: „Eine Einmaleinlage auf ein konservativ ausgerichtetes Investment platzieren, dann innerhalb der nächsten acht Jahre sukzessive in ein breit gestreutes und bewusst volatiles Investment zu investieren. Dabei nutzt er den Cost Average Effekt. Dynamische Anlagen legt er möglichst nach dem Konzept von Markowitz aus, alle Anlageklassen nach dem Markt auszurichten. Bevorzugt investiert er in Sachwerte wie DWS Sachwerte oder AGI Premium Mandat Dynamik. Auch sollten offene Immobilienfonds und Immobilien im Portfolio nicht fehlen.“ Stephan Bott streut aber das Vermögen noch auf Immobilien und Gold und Fonds sogar geldmarktnahe Fonds wie den DWS Zinseinkommen. Dazu mehr unter Trends bei Fonds.



Fritz Gerlich
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