Trend 1: Kunden sind durch die Euro-Krise verunsichert. Die absolut sichere Anlage gibt es nicht. Staatsanleihen sind zunehmend unsicher für Anleger.

Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG, bild: Pressestelle

Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG, betont dabei: „Unsere Kunden wissen, dass wir Risiken nur in begrenztem Maße eingehen und in klare Risiko begrenzende Maßnahmen umsetzen.“ Er sieht ebenfalls eine allgemeine Verunsicherung der Anleger aufgrund der Euro-Krise. Er stellt fest: „Wirklich sichere Anlagen werden immer seltener und unrentabler.“ Als Beispiel nennt er die noch vor kurzem als sicher geltenden Euroland-Staatsanleihen, die „als nahezu risikofrei“ angesehen wurden. „Das trifft nun nur noch auf wenige Emittenten wie Deutschland, Finnland und die Niederlande zu.“



Kurt Soentgerath, Vorstand der St. Galler Kantonalbank Deutschland AG, Pressestelle

Kurt Soentgerath, Vorstand der St. Galler Kantonalbank Deutschland AG, bringt es auf den Punkt: „Gerade in stürmischen Zeiten sind wir als Berater gefragt. Hier zählt vorrangig der sehr persönliche und kontinuierliche Kontakt. Durch unsere Beratungsleistung wollen wir unseren Kunden ein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Sie sollen Vertrauen in uns und unsere Qualifikationen haben und keine Scheu bei jeder Art von Frage auf uns zuzukommen. Gerade in Krisenzeiten stehen wir hinter unseren Kunden, kümmern uns um deren Belange und informieren sie rechtzeitig über das aktuelle Marktgeschehen.“



Dr. Josef Kaesmeier, Chefvolkswirt Merck Finck & Co.

Hier sieht auch Dr. Kaesmeier von Merck Finck & Co, Privatbankiers eine Tendenz der Kunden: „Manch einer verzichtet nicht nur bereitwillig auf die Rendite, sondern nimmt sogar Verluste hin.“ „Beispiel ist das Liebäugeln mit soliden Staatsanleihen wie den deutschen, obwohl die geringe Verzinsung inflationsbereinigt sogar ein Schrumpfen des Vermögens bedeutet.Das betrifft auch Bundesanleihen und Fluchtwährungen wie den Schweizer Franken oder die Norwegische Krone. Diese Fluchtwährungen und Bundesanleihen sieht auch Carsten Mumm, Leiter Asset Management Donner & Reuschel AG, als inzwischen riskant an.

 



Ilka Faupel, unabhängige Vermögensberaterin in München

 

Stephan Bott, Regionaldirektor der Deutschen Vermögensberatung, und Finanzfachwirtin Ilka Faupel, von Faupel Consulting, beide in München aktiv, sehen ebenfalls einen Trend der Kunden nach der absolut sicheren Anlage, die es nicht gibt Ilka Faupel geht davon aus, „dass langfristig Rentenpapiere wie Bundesanleihen mit negativen Realzinsen entweder unattraktiv oder riskant werden.“. Die Vermögensstrategie hängt von den individuellen Verhältnissen ab, sagen fast alle Berater.

Fritz Gerlich
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