TV & Kino 2014
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Der Echo Klassik aus der Münchner Philharmonie im zdf am 26.10.2014

ECHO Klassik 2014: Die Crème de la Crème der Klassikwelt in München

München – Die großen Klassik Stars der Welt trafen sich am 26.10.2014 zur wichtigsten Preisverleihung des Jahres, dem ECHO Klassik in der Münchner Philharmonie.

Der ECHO Klassik mutet an wie ein Hollywood Filmereignis der Großen ihres Fachs. Der "ECHO Klassik" ist die höchste Auszeichnung für Musik auf Tonträgern, die einem Künstler in Deutschland verliehen werden kann. Der international renommierte Preis, der vom Bundesverband Musikindustrie e.V. vergeben wird, zeichnet die besten und erfolgreichsten Interpreten des Jahres aus und wird in 22 Kategorien vergeben. Nach drei erfolgreichen Jahren im Konzerthaus Berlin kehrt der "ECHO Klassik" 2014 nach München zurück. Am 26. Oktober 2014 überträgt das ZDF ab 22.00 Uhr die festliche Gala aus der Philharmonie im Gasteig.

ECHO Preisträger 2014 sind bekannte Stars wie Anna Netrebko in einem kunstvoll bestickten Modell-Kleid, Anne Sophie Mutter als Blickfang in einem zitronengelben Kleid mit attraktiver Korsage, David Garret wie immer ohne Schnürsenkel, startklar auf dem roten Teppich. Auch Stars wie der Sänger Piotr Beczala, klassisch elegant, Sängerin Diana Damrau, in einem smaragdgrünen Satintraum, Felix Klieser als Nachwuchspreisträger in schwarzem klassischen Anzug. Der Dirigent Yannick Nézet-Séguin und Pianist Igor Levit erschienen dem Anlass ebenfalls festlich gekleidet wie das übrige anwesende Publikum.  Pianist Igor Levit überzeugte mit runder Hornbrille und guter Laune auf dem roten Teppich und auf der Bühne. Viele Fans warteten am roten Teppich auf ihre Stars: besonderer Liebling ist wie immer Multitalent David Garrett, der sich bei Autogrammen für seine Fans viel Zeit nimmt, auch wenn er noch im Backstage für das zdf live Interviews führte und auf der Bühne als Preisträger auftrat. Das zdf überträgt den ECHO Klassik ab 22.00 Uhr in einer Zusammenfassung am 26.10.2014.

 

Rolando Villazón in schwarzem Anzug und Nina Eichinger in  leuchtend rotem Abendkleid moderieren schon im dritten Jahr gewohnt spritzig und unterhaltsam die ECHO Klassik Preisverleihung 2014: sie bewiesen sich als sehr gut eingespieltes schwarz-rotes Duo.  Nina Eichinger freute sich schon einige Tage vor der Preisverleihung darauf, alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen: „Jedes Jahr ist es wieder anders, neue Künstler, neues Haus, ich freue mich sehr!“

 

Bei der Aufzeichnung des zdf werden ab 22.00 Uhr im TV die wichtigsten zehn Preisträger vorgestellt. Fast alle der insgesamt 48 Preisträger verfolgten mit Spannung die Geschehnisse auf der Bühne vor einer komplett ausverkauften Philharmonie. Die Publikumslieblinge,  die in der klassischen Musik Rang und Namen haben, boten hochkarätigen Kunstgenuss: Einzig Jonas Kaufmann fehlte wegen Krankheit und konnte seine Trophäe nicht selbst in Empfang nehmen.

 

Den ersten Auftritt sang gewohnt bravourös als „Sängerin des Jahres“ die attraktive Klassik-Diva Anna Netrebko, gefolgt von einem Dvořák-Stück  des Violine-Weltstars Anne-Sophie Mutter für die „Konzerteinspielung des Jahres“. Der Weltstar erhält den ECHO Klassik bereits zum neunten Mal. Sie erklärt die Bedeutung des ECHO Klassik so: „Über die Jahre ist deutlich geworden, dass es immer weniger mediale Plattformen gibt. Daher ist der Preis für uns Künstler wichtig, weil so die Klassik medial in den Mittelpunkt gerückt wird. Er zeigt, dass die alte Sprache der Musik immer noch aktuell ist, uns emotional berührt, uns so auch in die Zukunft führt.“ Neben ihrer Arbeit als Künstlerin gründete sie ein Jugendorchester und leitet ihre Stiftung.

 

Pianist Igor Levit freute sich über den ECHO Klassik für die „Solistische ‚Einspielung des Jahres“. Sängerin Diana Damrau unterhielt das Publikum mit schauspielerischem Talent „I could habe danced all night“ aus „My Fair Lady“ und erhielt den ECHO Klassik für “Klassik ohne Grenzen”.

 

Ein wie immer professioneller David Garret wurde mit einem Echo Klassik als „Bestseller des Jahres“ ausgezeichnet. Der charmante Sänger Piotr Beczala  war überrascht über den ECHO in der Kategorie „Sänger des Jahres“. Felix Klieser erhielt den  Preis zu recht in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ und überzeugt mit virtuosem Spiel mit den Füssen auf seinem Horn.

 

Nachwuchstalent Klieser mit sprechend blauen Augen erfuhr von seiner ECHO Klassik-Auszeichnung durch einen Anruf seines Plattenmanagers und konnte es zunächst gar nicht glauben. „Ich hab’ ganz doof geguckt“, meinte er mit einem Augenzwinkern und fügte hinzu: „Nein, ich hab’ mich riesig gefreut.“ Vor allem, weil nun sein Instrument, das Horn, endlich einmal im Mittelpunkt stünde. „Das Instrument hat es verdient, auch mal in den Fokus gerückt zu werden. Oft kennen Menschen das Horn gar nicht so gut, wenn sie es dann hören, sind sie begeistert.“

 

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des ECHO Klassik an Dirigent Nikolaus Harnoncourt in der Kategorie „Lebenswerk des Künstlers“. Er plädierte für einen immer wieder neuen und unverstellten Blick auf die Musik: „Ich will, dass die Musik, genauso wie alle anderen Künste übrigens auch, uns immer noch etwas zu sagen haben.“ Ganz und gar nicht in Rente gehen will in  Nikolaus Harnoncourt in naher Zukunft.


Einige der 48 Preisträger, wie das Alliage Quintett mit József Lendvay  in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ oder das Freiburger Barockorchester mit Pablo Heras-Casado in der Kategorie „Sinfonische Einspielung des Jahres“ jubelten ausgelassen über ihre wiederholte ECHO Klassik-Auszeichnung. Andere Künstler, wie das Trio Imàge in der Kategorie „Welt-Ersteinspielung des Jahres“, waren zum ersten Mal dabei. Wünschenswert wäre es, die noch weniger bekannten Künstler mit einem Star als „Pate“ auftreten zu lassen, um auch den 48 ECHO Preisträgern eine Chance des Auftritts zu geben oder Interviews nach der Sendung zu ermöglichen.

 

Auf der After-Show Party tummelten sich neben den vielen illustren Gästen des Abends viele bekannte Gesichter wie Schauspieler Joseph Hanneschläger, mona lisa Fernsehmoderator Alexander Mazza, Schauspielerin Ellen Kessler, Schauspieler Heinrich Schafmeister, Dr. Norbert Himmler, Programmdirektor des zdf und Professor Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Musikindustrie e.V. sowie Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer Bundesverband Musikindustrie e.V..

 

Der Abend verlief wie der ECHO Klassik 2014 als rauschendes Fest mit kulinarischen Leckereien für alle Gäste der Party, die ihre Preisträger hautnah erleben konnten. Der ECHO Klassik ist nicht nur ein einmaliges Fest, sondern war und ist ein „Türöffner“ für große Musikkarrieren und wirtschaftlichen Erfolg im Klassik-Metier. Bei einigen der erstmaligen Preisträger wird das Publikum sicher noch mehr hören oder diese Stars 2015 auf dem ECHO Klassik antreffen.

 

Fritz Gerlich
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