URBAN PRAYERS (MUC) und Internationales Theaterfestival Relations in den Kammerspielen München

 

Urban Prayers von Björn Bicker

 

Stadtraum, am 6. Juni 2013

 

Regie: Johan Simons, Ausstattung: Dorothee Curio, Musik: Christoph Homberger, Jan Czajkowski, Dramaturgie: Malte Jelden, Julia Lochte, Assistenz / Produktion: Moritz Schleissing, Judith Kurz


Mit: Stefan Merki, Wiebke Puls, Steven Scharf, Çigdem Teke, Edmund Telgenkämper


Mit dem MK-Mitarbeiterchor

 

 Aus einer langen Recherche im religiösen Leben Münchens ist ein Stück entstanden. Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. Woran glauben die Menschen in München? Welche Sprache versteht ihr Gott? Welche Kirchen, Gebetsräume, Tempel besuchen sie? Glauben sie, dass ihr Glaube Privatsache ist? Glauben sie, dass ihr Glaube politisch ist? Glauben sie an die Freiheit der Anderen? Das neue Stadtraumprojekt der Kammerspiele fragt nach dem Religiösen im sozialen und politischen Kontext der Stadt. Der Chor der gläubigen Bürger tritt an heiligen Orten auf. Singend und sprechend. Begleitet von Begegnungen, Konzerten, Führungen, Gastmählern.

 

 

 

URBAN PRAYERS - STADTPROJEKT VOM 6.6. - 14.7.2013

 


URBAN PRAYERS CONVENTION am 13. und 14. Juli 2013

 

Zum ersten Mal seit es München gibt, leben hier laut Statistik mehr Nicht-Christen als Christen. Das bedeutet aber nicht, dass Religion unwichtiger geworden ist. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, dass in München sehr viele Gläubige leben. Und diese Gläubigen prägen die Stadt, nehmen Einfluss, politisch, kulturell. Und wahrscheinlich sogar spirituell. Björn Bicker


 

Die von metroZones e.V. herausgegebene Publikation "Urban Prayers - Neue religiöse Bewegungen in der globalen Stadt" wurde 2011 im Verlag Assoziation A, Berlin/Hamburg veröffentlicht. Mehr unter www.metroZones.info, www.globalprayers.info, www.assoziation-a.de.

 

Theatefestival Relations

 

Im Juni feiern die Münchner Kammerspiele den Abschluss von 100 Jahre MK mit dem Internationalen Theaterfestival RELATIONS, das vom 7. bis 18. Juni 2013 in den Münchner Kammerspielen stattfindet. Hiermit spinnt das Therater den Faden der internationalen Praxis weiter: mitten in der Stadt, mitten in Europa, mitten in der Welt.

Eingeladen sind Gruppen aus Amsterdam, Basel, Brüssel, Buenos Aires, Gent, Peking, Riga, Rotterdam, Tallinn und Utrecht. Von jeder der Produktionen verläuft ein persönlicher Faden zu der eigenen künstlerischen Praxis des Theaters. Mit dabei sind u.a. Alvis Hermanis, Lola Arias, Luk Perceval, Meg Stuart, Alain Platel, Wunderbaum, NO99, Ivo van Hove und Sebastian Nübling. Es wird Theater und Konzerte geben, Debatten Künstlergespräche, Workshops und Festnächte. Wie eine europäische Theaterpraxis aussehen könnte, diskutiert das Theater beim Symposium PERFORM DIVERSITY. EUROPEAN IDENTITIES IN DEBATE am 16.6.. Gespielt wird im Schauspielhaus, in der Spielhalle, im Werkraum, in der Muffathalle und auch im Stadtraum. Unser Festivalzentrum dient als Treffpunkt und zum Austausch.


Außerdem zeigen die Kammerspiele im Juni die letzten beiden Premieren der Spielzeit: Vom 6.6. bis 14.7. findet das diesjähriges Stadtprojekt URBAN PRAYERS in der Regie von Johan Simons statt. Aus einer langen Recherche im religiösen Leben Münchens hat Björn Bicker einen Text geschrieben. Es spricht der Chor der gläubigen Bürger. An sieben Tagen tritt der Chor an sieben heiligen Orten auf. Singend und sprechend in Kirchen, Moscheen, Synagogen, Gebetsräumen und im Theater. Begleitet von Begegnungen mit den Gemeinden, von Debatten, Konzerten, Führungen und Gastmählern.

Zuletzt zeigen am 21.6. der holländische Schauspieler Benny Claessens und der Este Risto Kübar die Uraufführung ihres gemeinsamen Projekts SPECTACULAR LIGHTSHOWS OF WHICH U DON'T SEE THE EFFECT in der Spielhalle. Es geht um Zeit und um Sprache, um Orte, Europa und unsere Verletzlichkeit.

Fritz Gerlich
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