Enterprise Mobility in Deutschland 2014: Interview mit Stefan Mennecke, Managing Director Central Europe bei BlackBerry.

Stefan Mennecke, Managing Director Central Europe bei BlackBerry

Obermann presse:  Durch den „Mobile First“-Ansatz nimmt Enterprise Mobility eine zentrale Rolle in der IT-Strategie eines Unternehmens ein. Was sind aus Ihrer Sicht die wesentlichen Aspekte, die die hohe Bedeutung von mobiler Technologie rechtfertigen?

 

Enterprise Mobility bietet Unternehmen unbestreitbar enorme Potentiale hinsichtlich   gesteigerter   Produktivität   und   Ezienz, besserem   Kundenservice   und   zufriedeneren Mitarbeitern. Unternehmen mit einer durchdachten EMM-Strategie und einer maßgeschneiderten EMM-Lösung haben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Sie sind für die Zukunft gerüstet. Denn eine gute EMM-Lösung verbessert die mobile Sicherheit, reduziert Risiken und erleichtert die Verwaltung der wachsenden Zahl mobiler Geräte.

Obermann presse:  Welche sind typische Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Umsetzung von Mobility-Projekten gegenüberstehen?

Mennecke: Verschiedene Gerätetypen, Plattformen und Betriebssysteme sind parallel im Einsatz. Somit muss gewährleistet sein, dass die EMM-Lösung alle genutzten Geräte Anforderungskonform verwalten und Unternehmensinformationen schützen kann. Sicherheit und Privatsphäre sind dabei entscheidend: Daten müssen auf einem mobilen Gerät genauso gesichert sein wie im geschützten Firmennetzwerk. Unberechtigter Zugriff auf Unternehmensdaten ist eine große Gefährdung für Firmen, Behörden und Regierungen. Viele Organisationen mussten diese Lektion bereits schmerzhaft lernen. Um diese Risiken zu mindern, sollte die Unternehmens IT die Möglichkeit haben, alle Bereiche der mobilen Gerätesicherheit zu kontrollieren. Eine starke Verschlüsselung der Daten zwischen den Endpunkten in der Kommunikationskette trägt dazu bei, dass Informationen und Daten sowohl bei der Übertragung als auch  auf dem Gerät geschützt sind. Im Falle eines verlorenen oder gestohlenen Gerätes müssen Unternehmen zudem in der Lage sein, durch Fernzugriff Geräte zu verwalten und sicher zu löschen.

 

Obermann presse:  Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Unternehmen, um die Fachbereiche optimal durch mobile Lösungen zu unterstützen?

Mennecke: Die meisten IT Entscheider halten Mobility berechtigterweise für erfolgskritisch, aber nur wenige Unternehmen haben tatsächlich eine umfassende Mobilitätsstrategie. Liegt eine solche noch nicht vor, sollte dies der Startpunkt und Leitfaden aller Aktivitäten sein. Obwohl der Prozess zeitaufwendig und manchmal sogar politisch werden kann, lohnt sich das Ausarbeiten der Antworten im Vorfeld: Eine konsistente Mobility Strategie hilft dabei, Zeit zu sparen, Kosten deutlich zu reduzieren und schützt vor bösen Überraschungen.

 

 

 

GABRIELE MÜNTER Bildnis Marianne von Werefkin, 1909 Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden. Mark Twain

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