IDC Studie: Deutsche Unternehmen setzen auf mobile Apps zur Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse

Die Ergebnisse der IDC Studie als Grafik finden Sie hier als pdf-Datei
Praesentation_IDC_Schulte-1.pdf
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Der zunehmende Anteil mobil arbeitender Mitarbeiter erhöht den Druck auf IT- Abteilungen. Smartphones, Tablets & Co. müssen in die Geschäftsabläufe integriert werden, um deren Potenzial voll auszuschöpfen. Um dies zu erreichen, werden Unternehmen die Anzahl mobiler Applikationen stark ausweiten. Zur effizienten und formalisierten Verwaltung der mobilen Endgeräte, setzen Unternehmen auf umfangreiche Mobile Device Lösungen. Aus Sicht der Unternehmen sind Sicherheitsaspekte die größte Herausforderung mobilen Arbeitens. Dies ist das Fazit der neuen IDC-Studie "Enterprise Mobility in Deutschland 2013".



Flexibles und mobiles Arbeiten wird ein zentrales Thema r deutsche Unternehmen in den nächsten Jahren darstellen. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, Mitarbeitern eine hohe Mobilität und damit verbundene Produktivitätssteigerung zu ermöglichen und auf der anderen Seite die IT-Sicherheit, Compliance Vorschriften und ein effizientes Management von Geräten und Applikationen nicht aus den Augen zu verlieren. Die Optimierung von Geschäftsprozessen rückt dabei immer stärker in den Fokus.

 

Anbieter von Mobility Lösungen sollten Anwenderunternehmen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen im Rahmen einer ganzheitlichen Enterprise Mobility Strategie durch innovative Konzepte unterstützen.Nur anhand eines holistischen und langfristigen Ansatzes können ineffiziente Insellösungen vermieden und flexible sowie mobile Arbeitsbedingungen r die Mitarbeiter geschaffen werden.

 

Ziel der von IDC im Juli 2013 durchgeführten Befragung unter 276 ITundFachbereichsEntscheidern ausUnternehmen in Deutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern war es, die aktuelle Situation sowie Pläne rund um Enterprise Mobility zu untersuchen. Besonders im Blickpunkt standen das Management von mobilen Applikationen und Endgeräten sowie die Sicherheit. Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung finden Sie hier:


Die" Mobile Workforce" wächst

 

Mehr als jeder zweite Angestellte (57Prozent) in den befragten Unternehmen arbeitet heute zumindest teilweise mobil. Im Vergleich zum Jahr 2012 mit 54% ist der Trend 2013 steigend. Gründe dafür sind Flexible Arbeitsplätze wie beispielsweise ein Home Office. Der Ausstattung von Mitarbeitern mit mobilen Geräten und Applikationen kommt eine immer wichtigere Bedeutung zu. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (54Prozent) hat vor diesem Hintergrund bereits eine Mobility Strategie implementiert – weitere 25 Prozent planen dies innerhalb der nächsten zwei Jahre zu tun.

IT sieht Erhöhung der AnwenderMobilität als zentrale Anforderung

 

Die Ergebnisse  zeigen: Mitarbeitern ein mobiles und flexibles Arbeiten zu ermöglichen ,ist neben Cloud Computing und der ITSicherheit  die zentrale Anforderung an die IT Abteilungen der befragten Unternehmen. Darüberhinaus gab jeder vierte ITVerantwortliche als wesentliches Ziel der IT an, Geschäftsprozesse mobil verfügbar zu machen und diese besser zu unterstützen. Diesgeht auch mit einer zunehmenden Einbindung von Geschäftspartnern und Endkunden in mobile Applikationen einher. Somit kann die IT mit mobilen Technologien Geschäftsprozesse optimieren. Dies ist nach Aussagen derEntscheider in den Fachbereichen die größte Herausforderung r ihr Unternehmen in dne nächsten zwei Jahren.

 

Anzahl mobiler Applikationen in Unternehmen steigt rapide

 

"In den meisten Unternehmen ist die Ausstattung mobil arbeitender Mitarbeiter mit "Smart Devices" heutzutage Standard. Bei der Erschließung des Nutzenpotentials dieser Geräte besteht jedoch häufig noch Luft nach oben",so Projektleiter MarkSchulte, Consultant bei IDC in Frankfurt." Der Druck auf die ITAbteilungen, mehr Unternehmensanwendungen für mobile Endgeräte bereitzustellen, ist groß." Folgerichtig planen die ITVerantwortlichen, die Zahl mobiler Apps in den kommenden zwölf Monaten zu erhöhen. Stellen die ITAbteilungen heute durchschnittlich zirka 10 mobile Anwendungen ihren Mitarbeitern zur Verfügung, werden es in 12 Monaten 17 mobile Apps im Durchschnitt sein. Nach wie vor herrscht Zurückhaltung, mobile Applikationen auf privaten Geräten der Mitarbeiter verfügbar zu machen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Zugriff auf Anwendungen mittels privatem Smartphone oder Tablet nur vereinzelt ausgebaut. Die Bedenken in punkto Sicherheit  sind immer noch groß. Dennoch:setzen Unternehmen ihre Pn ein diesem Bereich um, könnte durchschnittlich jeder zweite Mitarbeiter in zwei Jahren aus einem umfangreichen AppAngebot r private Smartphones oder TabletPCs wählen.

Akzeptanzproblem bei der Nutzung von AppPlattformen

 

Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern häufig mehrere Wege zum Bezug von mobilen Anwendungen an.Am häufigsten wird dieBereitstellung von Apps mittels internen App Stores gewählt–von jedem zweiten Unternehmen – gefolgt von MDMTools und öffentlichen AppStores.

 

Allerdings zeigen die Aussagen der befragten Entscheider in den Fachbereichen, dass diese AppPortale von vielen Angestellten nicht genutzt werden.Mehr als die Hälfte der befragten Mitarbeiter (56Prozent) stellt eine klassische Anfrage an die IT Abteilung, um Anwendungen auf ihr Smartphone oder TabletPC zu bekommen. Die bloße Einführung einerAppPlattform ist somit nicht ausreichend – vielmehr muss auch auf eine Veränderung in der Verhaltensweise der Mitarbeiter hingewirkt werden.

 

Zugriff auf Cloudbasierte Anwendungen und Services gewinnt an Bedeutung

 

Jedes fünfte Unternehmen (20Prozent) stellt heute einen Großteil seiner mobilen Anwendungen als Cloud Services bereit, was im Vergleich zum Vorjahr einen signifikanten Anstieg um7 Prozentpunkte darstellt.Auch die Anzahl der Unternehmen, die eine kleine Auswahl an Anwendungen als Cloud Services bereit stellen, hat zugelegt. Innerhalb der vergangen12 Monate haben Unternehmen demnach vermehrt in die Ausweitung ihrer Cloudbasierten Anwendungen und Services investiert – weitere 40 Prozent der befragten Unternehmen planen dies in den nächsten zwei Jahren zu tun. Neben WebApplikationen sehen viele Unternehmen die Nutzung virtualisierter Anwendungen als sicheren und einfachen Weg an,Mitarbeitern mobilen Zugriff auf Unternehmensinhalte zu ermöglichen.

 

Durchschnittlich werden mehrals vier mobile Endgeräte im Tagesgeschäft genutzt.

 

Die befragten Verantwortlichen aus den Fachbereichen nutzen durchschnittlich 4,3 verschiedene mobile Endgeräte,um ihren geschäftlichen Aufgaben nachzugehen.Neben den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Geräten umfasst dieses Ergebnis auch mobile Endgeräte,die ein Mitarbeiter privat r geschäftliche Zwecke nutzt – beispielsweise wenn er von zu Hause aus mittels seines Smartphones, Tablets oder Notebooks geschäftliche E-Mails liest, Dokumente verfasst oder auf eine CRM Anwendung zugreift. Dies geschieht häufig ohne Wissen der IT-Abteilung. Zwei Drittel der genutzten Geräte können per Berührung gesteuert werden – der Touch-Kompatibilität von Anwendungen kommt daher eine entscheidende Rolle zu.

BYOD in Unternehmen

 

Die Verwendung privater Geräte für Unternehmenszwecke ist nach wie vor ein Themaf ür die befragten Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass sich einige Unternehmen in den vergangenen Monaten der Problematik gestellt und entsprechende BYOD-Konzepte implementiert haben.So akzeptieren beispielsweise 61 Prozent der befragten IT-Abteilungen offiziell private Smartphones.

 

IT-Sicherheit ist das wichtigste Motiv r den Einsatz von MDM (Mobile Device Management)

 

Die Erhöhung der IT-Sicherheit ist der wichtigste Grund r den Einsatz von Mobile Device Management.

 

Mehr als die Hälfte der befragten IT-Entscheider (52Prozent) gaben dies als Motiv an. Dabei werden Sicherheitsaspekte insbesondere durchTools wie Nutzer-und Geräte-Authentifizierung, Passwort Management oder Antivirus Schutz gewährleistet. Die Bedeutung von Sicherheitsaspekten im Zusammenhang mit mobilen Geräten wird auch durch das folgende Ergebnis klar: 16 Prozent der Befragten haben in den letzten zwei Jahren ein Smartphone mit Unternehmensdaten verloren.

 

Erhebliche Steigerung bei der Nennung verschiedener MDM Funktionen

 

Am häufigsten nutzen die Befragungsteilnehmer MDM-Lösungen zurNutzer-Authentifizierung (63Prozent), zur Integration mobiler Sicherheitslösungen (62Prozent) und zur Bereitstellung (61Prozent) und Vorkonfiguration (58Prozent) von Geräten. Mehr Firmennutzen seit 2012 mehr Funktionen  eines MDM-Tools.Somit ist Mobility einen Schritt gereift,denn der Erfolg einer Mobile Device Management-Lösung hängt stark davon ab,welche Funktionen genutzt werden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Abhörskandale und Sicherheitslücken sind Unternehmen nun noch mehr sensibilisiert,wenn es um deren Datensicherheit geht.

 

Private Social Media-Apps größte Bedrohung für die Sicherheit von Unternehmensinformationen

 

Auf die Frage, welchen  nicht unternehmenseigenen mobilen Applikationen die größte Bedrohung r die Sicherheit von Unternehmensinhalten darstellen, nennen mehr  als die Hälfte 51Prozent) der befragten Firmen Social Media Anwendungen,wieFacebook und Twitter. Dabei ist weniger die Nutzung dieser Anwendungen an sich ein Problem,als vielmehr die Verhaltensweisen der Nutzer. Das Speichern und Teilen von Dokumenten bspw. mittels Dropbox wurde mit 44 Prozent am zweithäufigsten als sicherheitskritische"private"Applikation genannt, gefolgtvonSpiele-Apps (37Prozent), die mit unter auf andere Informationen und Anwendungen eines Smartphones zugreifen.Diese wahrgenommenen Sicherheits‐Bedrohungen bestärken Unternehmen darin, die Installation und Nutzung von nicht‐unternehmenseigenen Anwendungen zu limitieren.

 

Mehr Flexibilität, schnellere Entscheidungen und höhere Produktivität sind die wichtigsten Treiber r Investitionen in mobileTechnologien

 

In der heutigen Ära der IT ist die Verfügbarkeit der Mitarbeiter genauso wichtig geworden, wie die Verfügbarkeit der Daten und der Firmennetzwerke.

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