Frauen & Biographien
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Luise von Preußen, der Liebling der Preußen

Auch Luise von Preußen, die nach der Niederlage gegen Napoleon ihr Land retten wollte, wurde von ihm nicht als ebenbürtige Gesprächspartnerin angesehen, vielmehr punktete sie bei Napoleon auch wegen ihrer äußeren Erscheinung und Attraktivität. Sie war für ihn eine „Amazone“, die er nach diesem Gespräch verehrte. Napoleon war für Luise ein „Ungeheuer“. Ihr inhaltliches Anliegen nach besseren Friedensbedingungen ignorierte er allerdings. Sie endete ebenfalls tragisch und verstarb in ihren frühen Dreißigern. Für ihre Zeit war sie eine Frau, die moderne Ansichten hatte. Sie gewann indirekt Macht, indem sie Einfluss auf Ihren Ehemann Friedrich Wilhelm II. ausübte, dem es an Entschlusskraft eher mangelte. Luise war eine Frohnatur und wuchs als Halbwaise auf. Ihre Großmutter nannte sie „unsere tolle Luise“. Sie blieb auch als Monarchin ihrem Wesen treu. Das war der Schlüssel zu ihrer Popularität im Volk. Sie war außerdem eine schöne Frau, brachte frischen Wind in die strenge Etikette des preußischen Hofs. Als Landesmutter brachte sie 10 Kinder zu Welt und übte die trotz ihrer fortschrittlicheren Ansichten die klassische Rolle der Mutter und Ehefrau aus. Luise war die Mutter Wilhelm des I., der 1871 Kaiser wurde. Er gab seiner Mutter den gebührenden Platz im Deutschen Reich.

Fritz Gerlich
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Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden. Mark Twain

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