Frauen & Biographien
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Elisabeth I. und ihre Ehe mit England

Elisabeth die I. von England: Sie trat, als sie den Thron bestieg, ein schweres Erbe an: die Staatskasse war leer, das Land war zwischen Protestanten und Katholiken gespalten. Vorher verbrachte sie einige Zeit im Tower, da ihre Schwester Maria sie des Hochverrats beschuldigte. Ihre Mutter war vom Vater enthauptet worden, ein schweres Erbe, mit dem Elisabeth I. kämpfte.

 

Sie sollte nach ihrer Krönung verheiratete werden wie eine Bürgerstochter, die „unter die Haube gebracht werden“ muss, auch wenn sie die erste Frau in England war. Die adlige Männerwelt Europas stand Schlange bei ihr, was historisch überliefert ist. Sie sollte im Machtspiel einen Thronfolger gebären. Das ist die ihr klassische zugedachte Rolle, selbst als Herrscherin. Sie war die Partie in Europa, ließ sich dennoch vom Parlament nicht dazu bewegen, zu heiraten. „Schließlich soll es mir genügen, wenn auf meinem Grabstein steht, dass eine Königin so und so lange regiert hat und als Jungfrau lebte und starb.“

 

Nur aufgrund ihrer Rolle als Königin von England konnte sie ihr Image pflegen, sie sei mit England verheiratet. Auch wenn sie wohl ein Privatleben hatte, hielt sie das erfolgreich unter Verschluss. Eine ihrer mächtigsten Rivalinnen war Maria Stuart, Königin von Schottland. Als Maria des Hochverrats überführt wurde, stand ihr Todesurteil fest, das am 8. Februar 1587 vollstreckt wurde. Elisabeth I. soll darunter sehr gelitten haben und sich wochenlang hinter verschlossenen Türen verschanzt haben.

 

Sie wurde die mächtigste Monarchin in Europa und besiegte 1588 die spanische Armada. Damit war ihr Mythos perfekt. Elisabeth starb mit 70 Jahren eines natürlichen Todes. Mit ihr endete die Dynastie der Tudors.

Fritz Gerlich
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